Informationen für Personen mit eingeschränkter Mobilität (PEM)

"Wir gewöhnen uns an unsere Gebrechen, doch schwieriger ist es, die anderen daran zu gewöhnen." Madame d’Houdetot (1730-1813)
personne en chaise roulante sur un quai

In Zusammenarbeit mit den verschiedenen Behörden bemühen sich die Luxemburgischen Eisenbahnen (CFL) den öffentlichen Verkehr barrierefrei für alle und vor allem für Personen mit eingeschränkter Mobilität zu gestalten. Die Bahnhöfe und Haltestellen des luxemburgischen Streckennetzes sowie der Fahrzeugpark, d. h. die Züge und Busse, werden mit großem Aufwand umgebaut und modernisiert.

Im Rahmen der Benutzung eines Verkehrsmittels gilt der Ausdruck Begriff Person mit eingeschränkter Mobilität für alle Personen, die eine körperliche Behinderung (sensorischer oder motorischer, dauerhafter oder vorübergehender Art) bzw. eine geistige Behinderung oder Beeinträchtigung aufweisen, sowie gegebenenfalls für ihre Begleitperson.

Die Einrichtungen für Personen mit eingeschränkter Mobilität wie Rampen, Aufzüge, verbreiterte Türen usw., können auch von den Fahrgästen genutzt werden, die sperriges Gepäck mit sich führen, oder von Personen, die mit Kinderwagen unterwegs oder in Begleitung von Kleinkindern sind, und sogar von Radfahrern, die ihre Fahrräder einladen möchten.

Bei den Zügen und Bussen gab es in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte mit der Inbetriebnahme von elektrischen Triebwagen und Doppelstockwagen mit Auffahrtrampen und Sanitäranlagen, die für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet sind.

Der Zugang zu den internationalen Zügen und CFL-Triebwagen der alten Generation erfolgt über technische Hilfsvorrichtungen wie Auffahrtrampen oder mobile Aufzüge.

Beim Schienennetz sieht der Modernisierungsplan für der Bahnhöfe und Haltestellen den Einbau von Rampen oder Aufzügen überall dort vor, wo sich dies technisch durchführen lässt.

Hilfeleistung im Inlandsverkehr
Personen, die Hilfeleistungen benötigen, werden gebeten, ihre geplante Fahrt mindestens eine Stunde im Voraus mitzuteilen.

Hilfeleistung im internationalen Verkehr
In den Vereinbarungen zwischen den Luxemburgischen Eisenbahnen (CFL) und den ausländischen Streckennetzen gilt eine Vorankündigungsfrist von 48 Stunden für die Anforderung von Hilfeleistungen an ausländischen Bahnhöfen.

Hilfeleistungen für den Inlandsverkehr und den internationalen Verkehr können wie folgt angefordert werden:

Per Telefon:       +352 4990 3737
Per Fax:             +352 4990 3489
Per E-Mail:         video-surveillance.zoc@cfl.lu
Bei Nichtbeachtung dieser Fristen kann die angeforderte Hilfeleistung nicht gewährleistet werden.

Zusatzinformationen:
Um die Organisation der Fahrt zu erleichtern, können Sie eine ausführliche Bewertung sämtlicher CFL-Bahnhöfe und -Haltestellen auf www.welcome.lu durch die Eingabe von "gare" (Bahnhof) in der Suchmaschine auf der Startseite oder auch auf www.cfl.lu erhalten.

Nützliche Adressen:

Info-Handicap                                               CFL – Service QSE
65, avenue de la Gare                                  9, place de la Gare
L-1611 Luxemburg                                       L-1616 Luxemburg
Tel. +352 366466                                         Tel. +352 4990 3761
Fax +352 360885                                         Fax +352 4990 3759

E-Mail info@iha.lu                                        E-Mail mobilite.reduite@cfl.lu

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