Zweigleisiger Ausbau des Abschnitts zwischen der Talbrücke Pulvermühle und der Haltestelle Sandweiler-Contern

Durch den zweigleisigen Ausbau lässt sich die Kapazität der Strecken in Richtung Lüttich und Trier steigern.

Die derzeitige Eisenbahn-Talbrücke Pulvermühle, die das Alzettetal zwischen der Nordausfahrt des Bahnhofs Luxembourg und dem Rham-Plateau überquert, stellt einen Engpass dar, da sie die einzige Ausfahrt für die Züge aus dem Bahnhof Luxemburg darstellt, die gemeinsam von den Zügen nach dem Norden und Osten des Landes benutzt wird.

Derzeit fahren zwei getrennte Linien über dieses Bauwerk:

 

  • Die Linie Luxemburg-Troisvierges in Richtung Lüttich;

  • Die Linie Luxemburg-Wasserbillig in Richtung Trier.

Um eine Kapazitätssteigerung dieser beiden Linien bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof zu ermöglichen, wobei zu berücksichtigen ist, dass der derzeit eingleisige Abschnitt der Strecke Luxemburg-Sandweiler demnächst für einen zweigleisigen Ausbau im Rahmen des vorliegenden Projekts vorgesehen ist, bedarf es der Trennung der beiden Linien Luxemburg-Troisvierges und Luxemburg-Wasserbillig ab der Ausfahrt aus dem Bahnhof. So werden nach der Ausfahrt aus dem Nordportal des Bahnhofs Luxemburg demnächst vier Gleise zur Verfügung stehen: zwei Gleise auf der bestehenden Talbrücke in Richtung Troisvierges und zwei Gleise auf der derzeit im Bau befindlichen Talbrücke in Richtung Wasserbillig. Diese neue Talbrücke schmiegt sich auf der Nordostseite an die bestehende Talbrücke an.

Wie vorstehend erwähnt, verfügt die Strecke in Richtung Wasserbillig zwischen der Talbrücke Pulvermühle und dem Bahnhof Oetrange nur über ein Gleis. Die einzige Kreuzungsstelle besteht an der Haltestelle Sandweiler-Contern. Durch den zweigleisigen Ausbau lässt sich somit die Pünktlichkeit der Züge nach oder aus Wasserbillig verbessern.

Deshalb ist der geplante zweigleisige Ausbau die logische Folge des Baus der neuen, oben erwähnten Talbrücke. Hierzu ist festzustellen, dass die Strecke in Richtung Wasserbillig die einzige Bahnstrecke zwischen Luxemburg und Deutschland ist.

Wie bereits oben erwähnt, beginnt das Projekt des zweigleisigen Ausbaus am Ende der neuen, derzeit im Bau befindlichen Talbrücke. Die Bahnstrecke biegt zunächst nach rechts in Richtung Osten ab. Auf ihrem ersten Teil verläuft sie zwischen Felswänden; hoch darüber liegt nördlich das Stadtviertel Cents. Nach der letzten Kurve setzt die Strecke ihren Verlauf über einen Hügel fort, wobei südlich davon die Straße zwischen dem Stadtviertel Pulvermühle und dem Kreisverkehrsplatz "Irrgarten“ verläuft. Nach einer langen Geraden wird die Haltestelle Cents-Hamm angefahren. Nach dem Verlassen der letzten Gebäude des Stadtviertels Cents biegt die Strecke erneut nach rechts ab, um die Anschlussstelle zwischen der Autobahn A1 und der Nationalstraße N2 beim "Irrgarten“ zu umfahren. Sie führt unter der Autobahn A1 durch und durchquert den Wald bis zu einer Brücke über die Straße Nr. 159 zwischen Itzig und Sandweiler. Bei der Erneuerung dieser Brücke wurde dieses Bauwerk bereits verbreitert, um die spätere Verlegung eines zweiten Gleises zu ermöglichen, was Gegenstand des vorliegenden Projekts ist. Nach der Vorbeifahrt an dem Wasserbehälter am Rand der vorerwähnten Straße und entlang des Industriegebiets Contern erreicht die Strecke die Haltestelle Sandweiler-Contern, die einzige derzeitige Kreuzungsstelle zwischen Luxemburg und Oetrange.

 

 

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