Die neue Umschlaganlage für kombinierten Verkehr

Mit der neuen Umschlaganlage für kombinierten Verkehr lassen sich jährlich 300.000 Container sowie 300.000 Sattelanhänger umschlagen.

Da der Zweck der neuen Umschlaganlage für kombinierten Verkehrs im Umschlag von ganzen Sattelanhängern bzw. Containern zwischen Schiene und Straße besteht, befindet sich diese Umschlaganlage in der Nähe wichtiger Straßen- und Schienenachsen.

Bahntechnisch grenzt die neue Umschlaganlage unmittelbar an den Rangierbahnhof Bettembourg an. Diese Nähe erlaubt die Nutzung der Gleise für das Abstellen, die Bildung und das Rangieren von Zügen, die auf die neue "rollende Autobahn“ auffahren oder sie verlassen. Die einzige Abzweigung erfolgt im Süden über ein einziges Gleis, das sich zu einem Fächer von sechs Gleisen öffnet, davon zwei für das System Modalohr und vier für die Umschlagstelle für den kombinierten Verkehr.

Straßentechnisch befindet sich die neue Umschlaganlage an der Kreuzung zweier internationaler Autobahnen, nämlich der Autobahn A3 in Nord-Süd-Richtung aus Belgien in Richtung Frankreich, und der Autobahn A13 in Ost-West-Richtung zwischen dem luxemburgischen Bergbaurevier und dem Saarrevier.

Mit den vier Gleisen für kombinierten Verkehr lassen sich jährlich 300.000 Container umschlagen. Mit dem System Modalohr können jährlich 300.000 Sattelanhänger transportiert werden.

10. Dezember 2014

Anlässlich des ersten Spatenstichs an der Baustelle der neuen terminaux intermodaux rail/route Bettembourg-Dudelange waren François Bausch, Nachhaltigkeits- und Infrastrukturminister, Wirtschaftsminister Etienne Schneider sowie CFL-Generaldirektor Marc Wengler im Gewerbegebiet Schéleck 1 vor Ort.

Zum Herunterladen, in französischer Sprache:

Presemitteilung CFL, Pressedossier, Pressemitteilung Ministère du Développement durable et des Infrastructures, Darstellung des zukünftigen terminal intermodal rail/route.

15. Juli 2015: Der Rückbau des Diddelengerbaach ist abgeschlossen

Im Rahmen der Arbeiten zum Bau der neuen intermodalen Schiene-Straße-Terminals in Bettembourg-Dudelange ist der Rückbau des Diddelengerbaach nach 15-monatigen Vorarbeiten abgeschlossen worden. Aus der Umleitung des Bachs auf einer Gesamtlänge von über einem Kilometer ergibt sich eine ökologische und hydromorphologische Verbesserung auf dem Betriebsgelände. Der Bachlauf wurde so angelegt, dass sich Wassertiere und -pflanzen frei entfalten können.

Die Abgeordnete und Vorsitzende des Parlamentsausschusses für Nachhaltige Entwicklung, Josée Lorsché, nahm am Abschluss der Arbeiten und insbesondere an der Wanderung der Fische von dem alten kanalisierten Wasserlauf zu dem renaturierten Bach teil. Laut einem Beschluss des Ministerrats müssen sich die Ausgleichsmaßnahmen für die neuen intermodalen Terminals insbesondere auf die Teilbereiche Hydrologie, die durch das Projekt zerstörte Vegetation sowie auf die Emissionen durch die Tätigkeit auf dem Betriebsgelände.

Der Rückbau des Diddelengerbaach bildet das Hauptelement der ökologischen Ausgleichsmaßnahmen. Dazu gehört die Anpflanzung eines Eichenwaldes von 2 Hektar, die für November 2015 geplant ist.

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