Der EuropeTrain besucht Luxemburg auf seinem vierzehnten Rundlauf

21.06.2012
Neue Komposit-Bremssohle sorgt für deutliche Reduzierung der Lärmbelästigung.

 

Nach seiner Fahrt durch Deutschland, Belgien und Frankreich hat der EuropeTrain vom 11. bis 13. Juni auch eine Stippvisite in Luxemburg gemacht.

Mit dem EuropeTrain testet die UIC gemeinsam mit einem Großteil der europäischen Bahn- und Industriepartner eine neue Verbundstoffbremssohle. Die sogenannte LL-Sohle sorgt für glattere Laufflächen der Räder, was den Lärm bei Zugfahrten merklich vermindern kann. Der Vorteil der LL-Sohle ist, dass man sie mit der traditionnellen Grauguss-Bremssohle austauschen kann, ohne den gesamten Radsatz mit Bremssystem umbauen zu müssen, wie das momentan bei der neuen leiseren Komposit-Bremssohle (K-Bremse) der Fall ist.

Am 12. Juni hat die luxemburgische Eisenbahngesellschaft CFL ein Presse-Event zur Vorstellung des EuropeTrain-Projekts organisiert. Dazu gehörte auch eine Live-Demonstration mit Lärmpegelmessung, um den Unterschied zwischen traditionellen Grauguss-Bremsen und LL-Bremsen, den sogenannten „Flüsterbremsen“, in Bezug auf deren Geräuschemission zu verdeutlichen.

Claude Wiseler, Minister für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur im Großherzogtum, Marco Schank, Staatssekretär im Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur und Alex Kremer, Generaldirektor der CFL, stellten die verschiedenen Investitionen und laufenden Projekte vor, die darauf abzielen, den durch Personen- und Güterzüge in Luxemburg entstehenden Lärm zu reduzieren.

Am 13. Juni kehrte der Zug über Belgien und die Niederlande nach Minden in Deutschland zurück, wo nach jedem Rundlauf standardmäßig Messungen an Achsen und LL-Bremsen vorgenommen werden.

Mehr Informationen finden Sie auf europetrain.uic.org.

Faltblatt CFL cargo.

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